Chronik

2018

Gruppe für geflüchtete Mädchen
Wildwasser Würzburg e.V. wird seit 2016 von der World Childhood Foundation mit einem Projekt für Flüchtlingskinder gefördert. Dadurch können wir Mädchen mit Gewalterfahrungen und deren Angehörige begleiten. Wir führen Fortbildungen für Bezugspersonen durch und sensibilisieren sie für die Gewalterfahrungen der Kinder. Zudem können wir in Würzburger Schulen Mädchen präventiv unterstützen.

 

Shirts for Charity
Wir freuen uns sehr über die tollen selbstdesignten T-Shirts der Schüler*innen des Armin-Knapp-Gymnasiums Kitzingen, deren Erlös an Wildwasser Würzburg e.V. geht. 

Die T-Shirts können Sie erwerben. 
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an shirts.for.charity.akg@gmail.com

 

Stellungnahme von Wildwasser Würzburg e.V. zur „Missbrauchsstudie“
In der nun veröffentlichten Studie „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ erschreckt bereits das bezifferte Ausmaß der in Akten erfassten Fälle: Allein demnach waren 4,4% aller Kleriker der deutschen Bistümer mutmaßlich Missbrauchstäter. Wie groß aber ist die tatsächliche Zahl, wenn man bedenkt, dass die meisten Mädchen und Jungen, an denen diese sich vergangen haben, darüber mit niemanden gesprochen haben! Aus Angst, aus Scham, weil die Worte fehlten oder weil sie wussten, es wird ihnen niemand glauben.

 

Filmvorführung mit anschließender Diskussion
Im November 2018 zeigte das Central Kino den Film „Was werden die Leute sagen“ mit GesprächspartnerInnen aus mehreren Kulturen im Anschluss an die Vorführung.

Veranstalterin ist die Kooperation „Hilfen für Mädchen und Frauen in Not“ von Wildwasser Würzburg e.V., der Erziehungs- und Familienberatungsstelle der Stadt Würzburg und des Fachbereichs Frauen der Oberzeller Franziskanerinnen. Die Mitarbeiterinnen beraten und begleiten seit Jahren auch Mädchen und Familien aus anderen Kulturkreisen nach Migration und Flucht, die Gewalt erleben mussten.

 

 2017

Rechtsanspruch auf Psychosoziale Prozessbegleitung für verletzte Zeug*innen im Strafverfahren

 

Lesung von Buchautorin Margarete Stokowski „UNTENRUM FREI“

 

Fachvortrag „Sexuelle Gewalt – äußere Anzeichen und inneres Erleben“
Wildwasser Würzburg e. V. ist Mitglied in der "Berufsgruppe gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen Würzburg", www.BerufsgruppegegensexuelleGewalt.de. Diese stellt im Oktober 2017 ihre Veröffentlichung für alle Interessierte vor:
Vorgehen bei Verdacht auf sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen: Empfehlungen für Fachkräfte in pädagogischen, psychosozialen und medizinischen Arbeitsfeldern

 

Veranstaltung "Diskriminierungsfreieres Nachtleben" 
Veranstaltung über das ThemaSexismus und sexuelle Belästigung.

 

Wildwasser Würzburg e.V. weitet seine Social Media Kanäle aus und postet nun regelmäßig, neben Facebook, auch auf Instagram und Twitter.

 

 2016

Filmvorführung anlässlich des Kinderschutztages

Die Würzburger „Berufsgruppe gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ zeigt im Kino Centrale im Oktober den Film "Härte".

 

 2016 - 2018

World Childhoof Foundation - Projekt gegen sexuelle Gewalt an Flüchtlingskindern

Das Projekt, das Wildwasser Würzburg dank der Förderung der World Childhood Foundation in den nächsten drei Jahren umsetzen kann, nimmt geflüchtete Mädchen und Jungen in den Blick, die in besonderer Weise belastet sind und daher der Unterstützung und des Hinschauens bedürfen.

 

2015

Veranstaltung der AWF zum Internationalen Tag „Keine Gewalt gegen Frauen“
Prostitution - ein Job wie jeder andere?
Sexarbeit oder Ausbeutung - Diskussion zur Reform des Prostitutionsgesetzes

 

2014

25 Jahre Wildwasser Würzburg e. V.
Rund einhundert Gäste aus regionaler Wirtschaft, Politik, Justiz und den psychosozialen Einrichtungen feierten 25 Jahre bewegtes und mutiges Engagement gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen.

 

2010 - 2014

Bundesweite Fortbildungsoffensive zur Stärkung der Handlungsfähigkeit (Prävention und Intervention) von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kinder- und Jugendhilfe zur Verhinderung sexualisierter Gewalt: aufgrund der vielen im Jahr 2010 an die Öffentlichkeit gekommenen Fälle sexuellen Missbrauchs in Kinderheimen und Internaten wurden in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V. (DGfPI) bundesweit Schutzkonzepte in Einrichtungen entwickelt und durch achtzehn Fachberatungsstellen umgesetzt, um sexualisierte Gewalt in Institutionen zu verhindern. Wildwasser Würzburg e. V. stellte sein Fachwissen für Einrichtungen in Nordbayern zur Verfügung. Die bundesweite Offensive wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

 

2009

Theaterstück „Öffne die Augen“ von und mit Beate Albrecht in Zusammenarbeit mit der Kooperation „Mädchen und Frauen in Not“.

 

2009

„Netzwerk Kindergarten“ zur Stärkung und Information von Kindern, Eltern und ErzieherInnen, ermöglicht durch eine Spende der Main-Post.

 

2008

Ausstellung „Öffne die Augen“ von Ellen Rachut und Beate Assmann in Zusammenarbeit mit der Kooperation „Mädchen und Frauen in Not“.

 

2007-2008

Mit Förderung von Aktion Mensch e.V. und Zentrum Bayern Familie und Soziales sowie Spenden führt Wildwasser Würzburg e.V. ein Projekt durch für Frauen mit Behinderung in Wohneinrichtungen in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Würzburg. Veröffentlichung der Bücher „Anna ist richtig wichtig“ und Richtig wichtig – stolz und stark“ im Verlag mebes&noack.

 

2005

In Zusammenarbeit mit Kolleginnen in ehrenamtlichem Engagement Veranstaltung einer bundesweiten Fachtagung: „Wie wird die Seele heil - Therapiekongress für Frauen“ in Schweinfurt.

 

2004

Wildwasser Würzburg e. V. führte anlässlich der Kampagne Hinsehen.Handeln.Helfen. des Bundesministeriums gemeinsam mit der Berufsgruppe zum Thema Sexueller Missbrauch eine Plakataktion mit Schülerinnen durch. Die Siegerplakate wurden regional und überregional präsentiert.

 

2001 – 2003

Wildwasser Würzburg e. V. konzipiert Angebote für Mädchen und Frauen mit geistiger Behinderung. Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte werden durchgeführt. Die Broschüren „Anna wehrt sich“ und „Frauen wehren sich“ werden entwickelt und stoßen bundesweit auf großes Interesse. Die Projekte konnten durch Antenne Bayern hilft e. V. und im Jahr für Menschen mit Behinderung durch die EJMB Bundeskoordinationsstelle und Aktion Mensch e. V. finanziert werden.

 

2001

Wildwasser Würzburg e. V. verstärkt seine Öffentlichkeitsarbeit durch die Veranstaltung des 1. Badeenten-Rennens in Würzburg

 

2000

Wildwasser Würzburg e.V. erweitert seine Hilfsangebote zugunsten von Frauen und Mädchen, die von anderen Gewaltformen betroffen sind.
Wildwasser Würzburg e.V. gewinnt zusammen mit der Werbeagentur schwecke.mueller, München einen Preis von Sappi Fine Paper Europe, die mit ihrem Projekt ideas that matter jährlich weltweit einen Wettbewerb für Sozialkampagnen ausschreibt, auszeichnet und finanziert.

 

1997

wird die Präventionsarbeit für Kindergärten und Schulen verstärkt.

 

1996

veranstaltet Wildwasser Würzburg e.V. eine bundesweite Fachtagung: "Ein Trauma und seine Folgen - sexueller Missbrauch zwischen Verharmlosung und Aktionismus". Das Projekt "Hilfen für Frauen mit sexueller Gewalterfahrung" wird zusammen mit der Vereinigung für Jugendhilfe eingerichtet.

 

1993

werden eigene Räumlichkeiten angemietet und die Beratungsstelle wird personell erweitert.

 

1991

wird die erste Diplom Psychologin angestellt.

 

1990

Wildwasser Würzburg e.V. kooperiert mit der Stadt Würzburg und den Oberzeller Franziskanerinnen im Projekt "Hilfen für Mädchen und Frauen in Not" und wird durch eine Modellfinanzierung des Bayrischen Staatsministeriums unterstützt.

 

1989

Wildwasser Würzburg e.V. wird als Verein gegen sexuellen Missbrauch an Frauen und Mädchen gegründet.

 

1985

durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit und die Einrichtung eines Notruftelefons nehmen Anfragen und Beratungen sprunghaft zu.

 

1984

schließen sich Frauen in Würzburg zu einer Selbsthilfegruppe zusammen. Eine Arbeitsgemeinschaft und eine Anlaufstelle für Betroffene entsteht.