Sexueller Missbrauch macht sprachlos

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Wie laut soll ich denn noch schreien? Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch

Wie laut soll ich denn noch schreien? Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch

Lesung von Andreas Huckele alias Jürgen Dehmers

 

Jürgen Dehmers (Pseudonym), von 1981 bis 1988 Schüler der Odenwaldschule, schildert in seinem Buch, wie er und andere Schüler von ihrem „Familienoberhaupt“ Gerold Becker jahrelang massiven sexuellen Übergriffen ausgesetzt waren. Er beschreibt auch die Folgen der Traumatisierung durch sexuelle Gewalt. Das Buch ist die erste Veröffentlichung eines Betroffenen der Odenwaldschule. Dehmers beschränkt sich nicht darauf, die Täter anzuklagen, sondern zeigt auf, welche Vorgaben und systemimmanente Strukturen die sexuelle Gewalt ermöglicht und über Jahrzehnte aufrecht erhalten haben.

 

Für den Mut, das Schweigen zu durchbrechen und zu benennen, wurde er im November 2012 mit dem Geschwister-Scholl-Literatur-Preis ausgezeichnet.

 

Wann: Samstag, 14.09.13 um 18 Uhr

Wo:     Toscana-Saal in der Residenz

Eintritt frei

 

Veranstaltet von der Kooperation „Hilfen für Mädchen und Frauen in Not“

Stadt WürzburgFachbereich FrauenWildwasser Würzburg e. V.

 

 

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Kein Raum für Missbrauch

Mit der Kampagne „Kein Raum für Missbrauch – Fragen Sie nach! Machen Sie mit!“ werden derzeit Bürgerinnen und Bürger an Haltestellen der Busse und Straßenbahnen aufgefordert.

 

 

Wildwasser Würzburg e. V. unterstützt die bundesweite Kampagne des UBSKM für ein breites Bündnis gegen sexualisierte Gewalt und sieht sich als regionaler Ansprechpartner für Menschen in Würzburg und Umgebung.

 

www.kein-raum-fuer-missbrauch.de

 

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Angeleitete Gruppe für Frauen, die in ihrer Kindheit/Jugend sexuelle Gewalt erfahren haben

Angeleitete Gruppe für Frauen, die in ihrer Kindheit/Jugend sexuelle Gewalt erfahren haben.

 

Es finden 10 Treffen im 14-tägigem Abstand von 18.00 bis 19.30 Uhr statt.

Beginn: April 2013

 

Bei Interesse bitte ein Vorgespräch telefonisch oder per Email vereinbaren.

 

» Mehr Informationen

 

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Onlinepetition: Hilfen für sexuell missbrauchte Mädchen und Jungen verbessern

Liebe Frauen, liebe Männer,

wenn heute Mädchen und Jungen nicht vor sexuellem Missbrauch geschützt werden… wenn heute betroffene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene keine angemessene und ausreichende Hilfe bekommen, dann werden wir in 20 Jahren die heutigen Fälle sexuellen Missbrauchs aufarbeiten müssen!

 

Anfang der 80er Jahre machten betroffene Frauen die gravierenden Lücken im Versorgungsnetz für sexuell missbrauchte Mädchen und Jungen öffentlich. Auch heute noch werden in aktuellen Fällen betroffene Mädchen und Jungen nicht ausreichend geschützt und bleiben in ihrer Not allein.
Der Runde Tisch „Sexueller Missbrauch“ forderte in seinem Abschlussbericht den flächendeckenden Ausbau und die finanzielle Absicherung der Fachstellen gegen sexuellen Missbrauch. Bisher ist jedoch so gut wie nichts passiert. Bund, Länder und Kommunen schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu. Dies geht auf Kosten der aktuell von sexuellem Missbrauch betroffenen Mädchen und Jungen. Im moralischen Sinne kommt dies einer unterlassenen Hilfeleistung gleich.
 
Setzen Sie sich bei Ihren Abgeordneten auf kommunaler, Landes- und Bundesebene für die Interessen von sexuell missbrauchten Mädchen und Jungen ein! Engagieren Sie sich für das Recht von kindlichen und jugendlichen Opfern sexuellen Missbrauchs auf Beratung!  
Um den Zugang zum Beratungs- und Hilfenetz zu verbessern, hat der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs gemeinsam mit seinem Fachbeirat den folgenden Forderungskatalog erarbeitet, der im Rahmen eines Hearings „Kinder und Jugendliche – Beratung fördern, Rechte stärken“ gemeinsam mit Jugendlichen, Betroffenen, Eltern sexuell missbrauchter Mädchen und Jungen sowie Fachkräften weiterentwickelt wurde.


Unterstützen Sie gemeinsam mit den Fachberatungsstellen gegen sexuellen Missbrauch die Petition mit den Forderungen nach einer Verbesserung der Hilfen für kindliche und jugendliche Opfer und ihre Angehörigen. Setzen Sie online Ihre Unterschrift unter den Forderungskatalog.


Hier geht es zur Online-Petition!

 

 

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Bundesweite Fortbildungsoffensive

Im Rahmen eines Modellprojekts der Deutschen Gesellschaft zur Prävention und Intervention DGfPI können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der (teil-) stationären Kinder- Jugend- und Behindertenhilfe fortgebildet werden. Ziel ist die Stärkung der Handlungsfähigkeit zur Verhinderung sexualisierter Gewalt. 

Wildwasser Würzburg e.V. freut sich eine der 18 Fachberatungsstellen des Modellprojektes zu sein. Wir werden von Juli 2011 bis 2014 Einrichtungen in Franken unterstützen, um institutionelle Strukturen zu etablieren, die sexualisierte Gewalt erschweren bzw. verhindern.

Sie können sich bereits jetzt hier bewerben oder sich über das Angebot informieren.

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Hochzeit-Events - Danke an Marion Dietz

 

Anlässlich der Hochzeitsmesse übergab Marion Dietz von als Veranstalterin 1.250 Euro für die Arbeit gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen von Wildwasser Würzburg e. V.!

 

Wir freuen uns sehr darüber und danken allen Messeteilnehmerinnen und -teilnehmern.

 

www.hochzeit-events.net

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